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  • Ein neuer Vorstand & Umzug nach Ruai

    Ein neuer Vorstand & Umzug nach Ruai

    Schon seit einem schönen Jahr arbeiten wir zusammen, doch seit diesem Monat ist es endlich offiziell…
    Es stellt sich vor: Der Vorstand des Watoto Wema e.V.s
    Eva Fedke
    Eva ist Studentin in Münster und hat 2010 / 2011 in Nairobi gelebt und im Watoto Wema Center gearbeitet.
    In 2 Wochen fliegt Eva wieder zu den Kindern!
    Lillit Linhoff
    Lillit ist Studentin in Berlin und hat 2009 – 2011 in Nairobi gelebt und im Heim gearbeitet. 

    Mehr Info zum Verein gibts hier.
    Zum Beispiel könnt ihr dort die Kassenbücher von 2011 einsehen – wer ganz genau wissen möchte, wie viel gespendet und wo genau das hart Ersparte gelandet ist, wird hier fündig. 
    Kleine Erinnerung: Seit diesem Jahr gibts ein neues Vereinskonto

    Umzug nach Ruai

    (zum Vergrössern auf die Bilder klicken)
    Am 27.12.2011 sind die Kinder endlich umgezogen. Leider sieht das Ganze noch etwas wie auf einer Baustelle aus. Aber eine grosse Verbesserung ist es trotzdem – und es kann nur noch besser werden. 
    Die Häuser sind aus Wellblech gebaut, weil das bezahlbar war. Sie stehen allerdings auf Zementboden, sodass das Wellblech jederzeit durch Steine ersetzt werden kann. 
    Es gibt einen Schlafsaal für die Jungen und einen für die Mädchen. In jedem Saal schläft ausserdem in einem kleinen Raum ein „Aufpasser“, Alice und Goddie. Sie wohnen mit den Kindern im Heim.
    Jetzt hat jedes Kind sein eigenes Bett!

    Die Küche im Heim hat bereits Steinwände. Sie ist sehr geräumig – hier können die Köchin Alice und die Kinder in Ruhe kochen, ohne ständig im Rauch zu stehen.

    Die Lehrer kommen weiterhin täglich ins Heim. Hier unterrichtet Teacher Edwin die erste Klasse.
    Die Lehrer haben diesen Monat eine Gehaltserhöhung bekommen, die aber leider für die neu entstandenen Fahrtkosten ausgegeben wird.
    Etwa 15 Kinder aus der neuen Nachbarschaft kommen ausserdem zum Unterricht, da die Eltern keine öffentlichen Schulen bezahlen können. Demnächst werden diese Kinder in das Patenschaftsprojekt aufgenommen.

    Endlich gibts Platz zum Fussball spielen! Das Nachbargrundstück ist unbenutzt.

    Am Tag des Einzugs: Leben auf der Baustelle – aber die Kinder haben Spass daran.

    Bohnenzählen

    Samuel und das erste Huhn im Heim. Mittlerweile wurde es wohl verspeist, aber eine kleine Hühnerzucht ist geplant.

    Auf dem Grundstück gab es bei dem Einzug keine einzige Pflanze – nicht mal einen Grashalm. In dem letzten Monat haben die Kinder aber einen halben Wald angepflanzt: Bäume, Blumen, Gemüse, Früchte. In ein paar Monaten wird man die Bananen- und Mangobäume wachsen sehen. Auch der Wellblechzaun wird mit einer Hecke ersetzt.

    Auch Mr. Lusweti hilft kräftig mit.
    Das Haus steht auf dem für Nairobi typischen „Matsch-Boden“: In der Trockenzeit steinhart und in Regenzeiten versinkt man in ihm. Aber zum Glück wächst darin trotzdem einiges, und es gibt schliesslich einen Brunnen auf dem Grundstück.
    Ausserdem wird eine Regenrinne gebaut, sodass in der nächsten Regenzeit (März-Mai) jede Menge Wasser gesammelt wird.

    Jedes Kind kümmert sich um eine Pflanze!

    Man kann gar nicht genug anbauen. Hier steht jetzt ein kleines Maracuja Bäumchen!

    Bald soll sich das Heim, so gut es geht, mit Essen selbst versorgen.

    Spendenverwendung
    Ende Dezember 2011 wurden die Kinder in 2 neue Schulen eingeschult, da diese viel leichter zu erreichen sind. Dafür wurden etwa 2.300 Euro ausgegeben.
    Ausserdem wurden im Januar 2.000 Euro ausgegeben für die Gehälter, Schulkosten (für 3 Monate), Schulmaterial und die Büroausstattung. Es wird eine Regenrinne gebaut, ein Kompost eingerichtet und Mülltonnen aufgestellt und die Erde bepflanzt. Damit werden wir auch im nächsten Monat fortfahren, zum Beispiel wünschen wir uns eine Hecke anstatt des Zaunes und Grünflächen.
    Somit hat der Verein noch etwa 3.000 Euro.

    Ziele 2012
    Dieses Jahr möchten wir vor allem die Selbstversorgung und die Selbstständigkeit des Heimes vorantreiben.
    Ausserdem soll sowohl die Lehr- als auch die Lernsituation der Kinder und Lehrer optimiert werden. 

  • Pünktlich zu Weihnachten: Eine neue Konto Nummer!

    Liebe Spender und Spenderinnen!

    Ab dem 23.12.11 hat der Watoto Wema e.V. endlich ein Vereinskonto. Wir möchten Sie / euch deshalb darum bitten, von nun an die Spenden auf folgendes Konto zu überweisen :

    Watoto Wema e.V.


    Konto Nr: 1583 81 200
    BLZ: 200 100 20
    Post Bank Hamburg


    Bis zum 20.01.2012 werden wir die Spenden gerne von dem alten Konto umleiten. Danach werden die Überweisungen auf Ihr Konto zurück geschickt.

    Wir wünschen gemütliche Weihnachten! 

  • Neuigkeiten November 2011

    Im Watoto Wema Center
    Diesen Monat sind die Arbeiten auf dem neuen Grundstück weit voran geschritten!
    Wie schon in dem letzten Bericht geschrieben, hat das Geld leider nicht für ein Steinhaus gereicht. Aber auch die Freude auf die provisorischen Wellblechhäuser ist gross! Endlich haben die Kinder richtig viel Platz. 
    Der Umzug wird am 27.12.2011 statt finden. 
    Es gibt ein Haus für die Jungen und eines für die Mädchen, ausserdem wird an den Waschräumen (aus Stein!) gebaut und die aktuelle Küche wird „mit genommen“ (die hat der Verein letzten Dezember gesponsert)
    Zum Vergrössern auf die Bilder klicken!

    Schlafsaal der Jungen
    Omosh vor dem Saal
    Auch Freiwillige helfen mit
    Die Waschräume sind noch in Arbeit!
    Neuigkeiten aus dem Verein

    Diesen Monat wurde insgesamt knapp über 1000 Euro gespendet (ausserdem 500 Euro, siehe unten). Wir sind völlig begeistert, dass auch nach so langer Zeit regelmässig gespendet wird. Vielen herzlichen Dank an jeden Einzelnen Unterstützer.
    Mr Lusweti wurden 700 Euro zur Verfügung gestellt. 
    Davon werden bezahlt: Die Gehälter (380 Euro), Miete des Jungenschlafsaals (60 Euro), Gemüse und Fleisch (150 Euro), Büro und Schulgeld (90 Euro).
    Die Seite über Finanzen musste leider offline gestellt werden (siehe unten), wir schicken aber einen Jahresabschluss an alle Paten. 

    Momentan arbeiten wir an der Gründung eines Vereinkontos. Sobald es eingerichtet ist, werden die Daten veröffentlicht. 

    Lillit (Vereinsvorstandsmitglied) wird im Dezember 2011 / Januar 2012 nach Kenia fliegen und dort den Umzug dokumentieren – und hoffentlich noch viel mehr spannende neue Info über die Kinder nach Deutschland mitbringen. 

    Die Patin von Paul Juma, Maria Lohmann, hat auf einer privaten Feier auf Blumen und Pralinen verzichtet und hat stattdessen etwa 500 Euro Spenden gesammelt. Von dem Geld soll auf dem neuen Grundstück eine Vorschule gebaut werden ! Von Fortschritten wird berichtet. 

    Emil malt auf der Feier Bilder und verkauft sie an die Gäste – der Erlös geht an das Waisenhaus! Das nennen wir Einsatz 🙂 
    Geld zählen – das macht Spass! (Maria und Lillit)
    Lillit erzählt auf der Feier etwas über das Projekt. 
    (Das machen wir natürlich bei Bedarf bei jeder Gelegenheit sehr gern – wenn es irgendwie möglich ist. Bei Interesse einfach per Kontaktformular melden)

    Auf der Website
    Leider mussten wir die Internet Adresse ändern und sind jetzt über www.watotowema.net zu erreichen. Das ist sehr ärgerlich und wir möchten uns dafür entschuldigen! 

    Seit ein paar Monaten haben sich 2 Probleme ergeben, da die Kinder in Internetcafes gegangen sind und diese Internetseite sehr genau untersucht haben – auf die privaten Lebensgeschichten anderer Kinder und auf die finanzielle Lage des Waisenhauses. Das hatte komplizierte Streitereien zur Folge und deswegen haben wir Folgendes geändert:

    1. Die Finanzen werden ab jetzt nicht mehr offiziell und für alle zugänglich im Internet verbreitet. Stattdessen wird monatlich auf der Internetseite nur knappe Info gegeben. Ausserdem schicken wir ein vereinfachtes Kassenbuch zu Jahresabschluss an die Paten, sodass sie bei Interesse einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben bekommen. 
    2. Die Kinder haben zusammen mit Lehrern neue Berichte über sich selbst geschrieben. So gibt es keine Info, die sie nicht veröffentlicht haben wollen. Wer mehr über sein Patenkind erfahren möchte, kann versuchen, in einem Brief zu fragen. 
    Die „Case Studies“ werden momentan noch übersetzt, sind aber spätestens nächsten Monat online!

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